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Freitag, 7. April 2017

Seifen-Schnecken (Gussform herstellen)


Material:
Gips, Ton (kann alt sein), Vinamolt (ähnlich wie Silikon, jedoch günstiger und unendlich wiederverwendbar), Positiv (In dem Fall die Schnecke), Seife oder anderes Gussmaterial (Beton, Wachs, Giessharz,...), Wasser, Malerkrepp
Herdplatte, Pfanne, Kelle, Behälter, Unterlage, Spachtel


Positiv (Schnecke) zur Hälfte in den Ton drücken. 
Eingusskanal an eine unauffällige Stelle anbringen.
Mauer um die Platte bauen.


Vinamlot schmelzen und über das Positiv giessen, sodass es komplett bedeckt ist.


Gips über das ausgekühlte Vinamolt giessen und aushärten lassen.
Gips dient zur Stabilisation beim Giessen des Positivs.


Tonmauer und -Boden entfernen.



Negativhälfte mit der Gipsseite nach unten wieder hinstellen. 
Tonmauer um die Form bauen.


Vorgang mit Vinamolt und Gips wiederholen.
Es braucht kein Trennmittel, da Vinamolt die Eigenschaft besitzt, sich im ausgekühlten Zustand nicht zu verbinden oder anzukleben.



Sind die Negativformen fertig, kann beliebiges Material gegossen werden. 
Die zwei Negativhalften passgenau (!) zusammen stellen. Mit einem Klebeband (Malerkrepp) fixieren.
Seife (oder anderes) eingiessen.
Evtl. dem Positiv im Nachhinein noch mit einem Cutter oder Schleifpapier (je nach Material) die Kanten entfernen.






Mittwoch, 6. April 2011

Tiefziehen, Versuch Nr. 2

Hier wurde das Polystyrol über ein Glasschüsseli gezogen.
Es hat die ganze Struktur übernommen, so toll. Mit dem Sprayen hat es noch nicht so ganz geklappt. Habe etwas zu viel Farbe erwischt... ;-)
Und hier noch der gleiche versuch mit Acrylglas/Plexiglas. Ich habe nicht gedacht, dass es überhaut geht und war positiv überrascht vom Ergebnis.
Es sieht aus wie eine Glasschüssel. Die Struktur wurde weniger übernommen, da das Material sich auch weniger an die Form angepasst hat. 

Dienstag, 5. April 2011

Tiefziehen, Versuch Nr. 1





Yea, mit dem Tischgrill hat es tatsächlich geklappt und ich konnte das Polystyrol genug erhitzen um es an die Form anzupassen.
Leider kann ich den Arbeitsvorgang nicht zeigen, da die Kamera in der Werkstatt gestreikt hat. :-(

Jedoch bekomme ich die Form nicht mehr aus dem Kunststoff raus. Fazit: Die Seiten sind zu gerade, sie müssten schräger sein, damit man die Form wieder raus bekommt.

Ich konnte es aber nicht lassen und habe den grossen Wagen trotzdem fertig gebaut. Spielen kann man ja auch so damit.

Die Versuchsserie geht weiter....

Montag, 4. April 2011

Tiefziehapparat

So sieht der Apparat aus. Kein optisches Highlight, aber funktionstüchtig.
Dies ist der untere Teil des Kastens. In das Loch wird der Staubsauger eingeführt, dessen Luftzug die PVC-Folie anziehen soll.
Dies ist der obere Teil. Hier wird die Folie eingespannt.
Die eingespannte Folie wird erhitzt und anschliessend wird das Gestell auf den Luftkasten gestülpt.
Erste Form, die tiefgezogen werden soll. Besteht aus Balsaholz.

Und hier noch die anderen zwei Formen. Die sind klein und aus Restholz geschnitten.


Die ersten Versuche, diese Autos herzustellen sind kläglich gescheitert. Ich habe noch keine Möglichkeit gefunden, die PVC-Folie regelmässig zu erhitzen... mit dem Heissluftföhn wird es einfach zu unregelmässig und so entstehen an einem Ort Löcher während an einer anderen Stelle alles noch ganz hart ist....
Im Ofen wäre eine Option, dazu ist jedoch der Rahmen zu gross... evtl. mit dem Tischgrill???
Mal schauen.

So sieht es aus, wenn es funktioniert:


Ich hoffe, es lässt sich bald ein tolles Ergebnis meinerseits präsentieren. ;-)

Samstag, 8. Januar 2011

Büchsenbrand

1. Man formt sich ein Gegenstand aus Ton (maximal faustgross) und lässt diesen trocknen.
2.   Mit einem Nagel schlägt man Löcher in den Boden einer grossen Dose (aus dem Gastgewerbe).
3. Dose füllen mit einer Schicht Kohle, dann ein bisschen Sägespäne.
4. Objekt auf die Sägespäne legen und nochmals mit Sägespänen füllen, bis das Objekt komplett bedeckt ist.
5. Nochmals Kohle darüber geben. Es darf einen richtigen Berg geben.
6. Unter der Dose Feuer machen, bis die Kohle in der Dose anfängt zu glühen und dann warten, warten, warten bis alles kalt ist. 
Noch etwas besser geht es, wenn vor dem Einfüllen ein Holzstab in die Dose gesteckt wird. Diesen vor dem Anzünden raus ziehen, damit ein "Kamin" entsteht und die Glut so gut mit Luft versorgt wird.
Hier ist alles schon kalt. Der Büchsenbrand ganz rechts ist am besten gelungen.

Freitag, 7. Januar 2011

Schach und Mühle - giessen und drucken

Schachbrett mit gegossenen Figuren
Brettmuster auf dem Sieb abkleben

Gedruckte Teile vom Schachbrett

Ein gegossener Bauer nach dem öffnen der Form

Ja, ja, das war wohl Massenproduktion... bei 32 Figuren!

Fertiges Schach- und Mühlespiel



Zusammenklappbar, damit es nicht so viel Platz braucht.



Ja, dass war ein Projekt. Fliessbandarbeit in der Schule. Jeder Schüler stellte eine Gussform her und alle konnten Ihre Figuren selber giessen. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen. Bei vielen sind die Figuren verbrochen, bevor sie sie aus der Form gepellt haben, anderen fehlte die Geduld zum alle Figürchen schön schleifen. Solche Monsterprojekte startet man wohl nur im ersten Jahr seiner Tätigkeit als Lehrperson und dann hat man schnell daraus gelernt. :-)
Das Herstellen der Vorzeigemodelle hat auf jeden Fall Spass gemacht.

Montag, 3. Januar 2011

Snack-Schalen




Gefässe lassen sich leicht verschönern mit Schmuckkeramik oder Fimo. Aus einem einfachen Ikea-Objekt wird etwas ganz individuelles...